»Wenn ich nicht an die Macht des Wortes glaubte, würde ich, stumm wie eine Sardine, mein Leben verraten.« (George Tabori)
»Wenn ich nicht an die Macht des Wortes glaubte, würde ich, stumm wie eine Sardine, mein Leben verraten.«(George Tabori)

Die Spionin des Königs

Die erste Rezension für "Die Spionin des Königs" ist da! Und ich sage ein herzliches Dankeschön an Susann Fleischer von literaturmarktinfo.de!

 

<<Gefährliches Maskenspiel am Zarenhof
Europa im 18. Jahrhundert: "Männer zogen in den Krieg, sie ritten und fochten und verteidigten ihr Vaterland. Frauen kleideten sich in Röcke und Kleider, sie blieben zu Hause und bekamen Kinder. So war es, und so würde es immer sein." Florentine von Rosenberg, Tochter eines einfachen Freiherrn, befürchtet, dass sie eines Tages in einem goldenen Käfig eingesperrt sein wird. Schließlich ist sie von weiblicher Natur und ihre Rolle als Ehefrau, Mutter und Hausfrau seit ihrer Geburt festgelegt. Doch die junge Frau ist nicht gewillt, ein Leben fernab jeglicher Freiheit zu führen, wenn ihr als Mann so viele Türen offenstehen. Sie kehrt ihrem Zuhause in der Nähe von Nürnberg den Rücken und geht nach Potsdam. Als "Florentin" will sie Friedrich II. dienen.
Schnell steigt Florentin zur Vertrauten des Preußenkönigs auf. Sie findet Informationen heraus, die Friedrichs Ministern verborgen bleiben. Sie deckt Intrigen auf und hilft dem Monarchen, sich gegen seine Feinde zu bewähren. Dann bricht der Siebenjährige Krieg aus. Friedrich II. muss um seine Macht in Europa bangen. Denn Zarin Elisabeth ist an einer Expansion nach Westen interessiert. Florentin ist ihrem Herrscher treu ergeben und bietet sich an, für ihn als Spionin nach Russland zu gehen. Womöglich erfährt sie mehr über die Pläne der Kaiserin. Florentin nimmt auf ihren Weg nach Sankt Petersburg so manche Gefahr auf sich. Und auch als sie am Winterpalast ankommt, ist sie noch längst nicht in Sicherheit. Ihr Geheimnis könnte jederzeit ans Licht kommen.
Als Florentin auf einem Ball Nikolaus Iwanowitsch kennenlernt, ist es für sie Liebe auf dem ersten Blick. Und auch er scheint viel, sogar sehr viel für Florentin zu empfinden. Er macht ihr die schönsten Geschenke und bei einem ihrer heimlichen Treffen küssen sie sich sogar. Doch das schlechte Gewissen setzt Florentin immer mehr zu. Sie hat Nikolaus weisgemacht, sie sei eine treue Dienerin von Zarin Elisabeth. Dass die Wahrheit allerdings eine ganz andere ist, darf Nikolaus niemals erfahren. Sonst wird sie den Baumeister für immer verlieren. Dabei sehnt sie sich nach ihm, wenn sie sich nicht sehen. Und sie wünscht sich eine Zukunft an seiner Seite. Diese gerät in Gefahr, als Florentin die Großfürstin erzürnt...
Literatur voller Emotionen und hoher Schreibkunst - Heike Eva Schmidt gehört ohne jeden Zweifel zu den besten Autorinnen Deutschlands. Ihre Bücher sind wahre Meisterwerke. In ihnen steckt Lesegenuss pur. Ab dem ersten Satz nimmt "Die Spionin des Königs" einen vollkommen gefangen. Man vergisst über solch eine Lektüre sogar die Welt um sich herum. Nichts scheint mehr wichtig zu sein, außer dieses Leseerlebnis. Zu keiner Sekunde kann oder will man das vorliegende Buch weglegen. Die Story fesselt einen über viele, viele Stunden. Schmidt kann Geschichte(n) erzählen wie nur wenige andere. Ihr Historienschmöker begeistert garantiert nicht nur Leser von Eva Stachniak und Co. Denn mit diesem bekommt man großes Gefühlskino à la "Der Winterpalast" in die Hand.
"Die Spionin des Königs", Heike Eva Schmidts ersten historischen Roman, kann man nur als absolut gelungen bezeichnen. Hier erfährt man Unterhaltung, der man sich partout nicht entziehen kann. Man fühlt sich einfach nur glücklich ob so viel gutem Lesespaß. Was für ein berauschend schönes Lesevergnügen!
Susann Fleischer
07.09.2015

 

Auch auf Amazon bekommt "Die Spionin des Königs" tollen Zuspruch:

<<Es ist eine sehr spannende und kurzweilige Story geworden, die einem, wegen des sehr bildhaften Schreibstils der Autorin, das Gefühl vermittelt, man schaue, statt zu lesen, einen rasanten Mantel und Degenfilm. Und da ich besagte Filme seit meiner Kindheit heiß und innig liebe, konnte ich auch in „Die Spionin des Königs“ wunderbar abtauchen. Aber nicht nur der bildhafte Schreibstil der Autorin hat mich begeistern können. Auch die historisch zeitgemäße Ausdrucksweise, die gottlob ganz ohne moderne Begriffe auskommt, die einen womöglich schneller aus der Zeitepoche hinauskatapultieren könnten, als es einem lieb wäre, hatte es mir angetan. Ich liebe historische Romane, doch leider erwischt man nur selten einen „historischen Schmöker“ der so gut geschrieben ist, wie dieser hier. Zwar mag er in Richtung historische Unterhaltungslektüre gehen, doch spart die Autorin in ihrer Geschichte trotzdem nicht mit diversem historischem Hintergrundwissen. Ob es nun das Leben damaliger Zeiten auf dem Land oder auch bei Hofe betrifft.

Ein großes Plus war zudem, dass man hier eine Romanheldin präsentiert bekommt, die weder auf den Kopf gefallen ist, noch ein schwaches Persönchen darstellt. Im Gegenteil, sie ist klug, wagemutig und taff und geht mit viel Cleverness ihren manches Mal höllisch gefährlichen Weg.>>

 

Mehr unter:

http://www.amazon.de/Die-Spionin-Königs-Heike-Schmidt/dp/3426514699/ref=sr_1_1_twi_pap_1?s=books&ie=UTF8&qid=1440523660&sr=1-1&keywords=die+spionin+des+königs

 

Tausend Mal gedenk ich Dein

Tolle Rezensionen gibt es hier: 

 

http://liviliest.blogspot.de/2014/09/rezension-tausend-mal-gedenk-ich-dein.html

 

http://www.buecher-leben.de/2014/08/tausend-mal-gedenk-ich-dein/#more-10439

 

 Punktlandung für "Tausend Mal gedenk ich Dein" bei Leoni in ihrem Bücherblog "Leoloewchen" - sie hat für Nelly und Pina volle fünf "Löwchen" vergeben. Warum? Die Antwort gibt's beim Klick auf:

 

http://leoloewchen.de/2015/03/tausendmal-gedenk-ich-dein-von-heike-eva-schmidt-aus-dem-boje-verlag/#more-1654

 

 

 

 

Die gestohlene Zeit

Hier gibt's ein paar Stimmen zu "Die gestohlene Zeit", einfach "sagenhaft"!

 

 

"Heike Eva Schmidt hat mit ihrem Fantasy-Roman DIE GESTOHLENE ZEIT einen magischen und zauberhaften Roman geschrieben, der eine alte Sage wieder aufleben lässt und in die heutige Zeit transportiert. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt, dabei kommen Emma, Laurin nud andere Protagonisten zu Wort. Unerwartete Wendungen und mitreißender Erzählstil machen diesen Roman zu einem Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen mag. Absolute Leseempfehlung!" Blog Vonmainbergsbuechertipps, 13.11.2013

"Wow, was für ein Buch! (...) Eine mitreißende Geschichte aus Fantasy und Realität, gespickt mit viel Humor, Zeitwechsel und noch anderen Überraschungen machen dieses Buch zu einem wahren Pageturner, das ich jedem (auch Menschen, die nichts mit Zwergen anfangen können) nur wärmstens empfehlen kann!" Blog Buchzeiten

"Entspricht genau dem, was man von einem guten Fantasyroman erwartet: er ist spannend, etwas übersinnlich, hat sehr sympathische Charaktere, viel Humor und einen wundervollen Schreibstil. Die Autorin hat sich mit diesem Roman wieder selbst übertroffen und ich bin gespannt, was uns in Zukunft noch erwarten wird." Blog Book-addicted

"Mit einem passend integrierten Romantik-Anteil und dem Hauch Magie, die hier in die Seiten verwoben wurde, unterscheidet sich DIE GESTOHLENE ZEIT jedoch auffallend von den Klassikern des Märchenfundus. Ein Grund mehr, zu Schmidts neuem Meisterwerk zu greifen, das dem Leser eine kurzweilige Möglichkeit bietet, sich die eigene Zeit sinnvoll stehlen zu lassen." Necroweb.de

"Heike Eva Schmidts Romane sind wie eine Droge und machen hochgradig süchtig. DIE GESTOHLENE ZEIT gehört zu den schönsten und glücklichsten (Lese-)Eriegnissen der letzten Zeit und ist das Zeugnis hoher Schreibkunst. Die deutsche Autorin weiß den Leser zu einer unvergesslichen Lektüre voller Emotionen und fesselnder Spannung zu verführen." Literaturmarkt.info, 14.10.2013

"Überzeugend, ein bisschen romantisch und bis zum Ende spannend und frech erzählt ist die neue Fantasy-Geschichte von Heike Eva Schmidt." Westfalen-Blatt

"Ein toller Zeitreise-, Fantasy-, Liebesroman einer deutschen Autorin!" Blog Larissawolf, 

 


"DIE GESTOHLENE ZEIT von Heike Eva Schmidt lässt Märchenherzen höher schlagen. Eine große Portion Charme und der herrlich humoristische Stil der Autorin machten es mir nicht nur sehr einfach, die Geschehnisse rund um Protagonistin Emma zu verfolgen, es machte vor allem Spaß. Eine willkommene Abwechslung im Alltagslesebrei und definitiv auch an all jene zu empfehlen, die von sich denken, dem Märchenalter schon lange entwachsen zu sein." fantastic-book-blog, 20.11.2013

"Das Buch ist einfach absolut toll." Blog Catas-Welt

"Ein wirklich tolles Buch für kalte Winterabende, das nicht nur junge Leser begeistern wird." webcritics.de

 

 


Martina hat nicht nur den tollen Buchblog "Buchstabenträume", sondern sie hat auch ihre Prinzipien - und bei der "Gestohlenen Zeit" dennoch eine Überraschung erlebt ...

 

Ich denke, ich bin eine Leserin, die sich nicht zu sehr von negativen oder positiven Rezensionen beeinflussen lässt. Ich wähle meine Bücher anhand des Klappentextes aus – der muss mich überzeugen. Ein Buch nur deshalb nicht zu lesen, weil es negative Kritiken bekommen hat, kommt für mich nicht in Frage, wenn der Klappentext ansprechend klingt. Und ebenso lese ich keine Bücher, nur weil sie gerade in aller Munde sind, wenn mich der Klappentext nicht interessiert. Aber „Die verlorene Zeit“ hat mich gelehrt, dass es auch Ausnahmen von diesem Grundsatz geben kann. Denn der Klappentext dieses Buches hat mich gar nicht angesprochen. Irgendwie klang die Kurzbeschreibung total abgedreht und ich dachte mir „Nee, das ist wohl eher nichts für mich.“ Aber dann habe ich die vielen, vielen positiven Meinungen gelesen und bin immer neugieriger auf das Buch geworden. Irgendwann lag es dann auf meinem SuB, und kurze Zeit darauf lag es auch schon in meiner Hand. Und ich lag lesend auf der Couch. ;-)

 

Worum geht es?

 

Die Lehramts-Studentin Emma ist im Jahr 1987 mit einer Klasse in den Dolomiten unterwegs. Als sich zwei Schüler von der Gruppe entfernen, muss Emma ihnen als Aufsichtsperson natürlich folgen. Dabei findet sie einen wunderschönen Goldring, der ihr jedoch von den Schülern abgenommen wird. Während die den Rückzug antreten, wird Emma tatsächlich von einer Zwergen-Gruppe gefangengenommen und in das unterirdische Reich des Zwergenkönigs Laurin verschleppt.

 

Dort trifft Emma auf Jonathan, der schon sehr, sehr lange von den Zwergen gefangengehalten wird. Gemeinsam gelingt den beiden zwar die Flucht, doch trifft sie Laurins Fluch, den sie nur brechen können, wenn sie den Goldring wiederfinden.

 

Das Problem ist nur: In der Menschenwelt sind schon mehrere Jahre vergangen und inzwischen schreibt man das 21. Jahrhundert. Wie soll Emma die beiden Schüler wiederfinden, die ihr vor fast 30 Jahren den Ring abgenommen haben?

 

Meine Bewertung

 

„Die gestohlene Zeit“ enthält eine gelungene Mischung aus fantastischem und zeitgenössischem Roman. Wenn euch der Klappentext zu abgedreht vorkommt (wie es auch mir zunächst ging) – lasst euch davon nicht abschrecken. Heike Eva Schmidt schafft es, dieses fantastischen Elemente so authentisch in die Geschichte zu integrieren, dass man beim Lesen gar nicht darüber nachdenkt, ob Zwerge und Flüche tatsächlich möglich sind. Als Leser nimmt man diese Dinge einfach so hin, weil sie eben so zu diesem Buch passen.

 

Emma war ein Charakter, den ich von Anfang an mochte. Aber so ging es mir auch mit Jonathan und all den anderen „Guten“ in diesem Buch. Ich habe sofort eine Beziehung zu den Figuren aufgebaut und mich ihnen verbunden gefühlt. Jeder Charakter ist so liebevoll gezeichnet, dass es einfach nur eine Freude war, ihn kennenzulernen. Das gilt sogar für die „Bösen“ in diesem Buch, die so tollpatschig und drollig sind und dabei dennoch eine gewisse Bösartigkeit ausstrahlen. Friederun und Hugbert – ich werde euch nie vergessen. ;-)

 

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin bzw. die Erzählweise der Ich-Erzählerin Emma. Ein feiner Humor zieht sich durch den gesamten Text und ich musste des Öfteren schmunzeln oder sogar herzhaft auflachen, denn Emma redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, und es hat einfach großen Spaß gemacht, ihr dabei zuzuhören. Gleichzeitig sind auch die Situationen, in denen sich die Charaktere befinden, stellenweise einfach urkomisch. Emma und Jonathan befinden sich plötzlich in einer völlig fremden Zeit und die überfordert sie manchmal doch etwas. Aber durch ihre Art, das Leben so zu nehmen, wie es kommt, wursteln sie sich da schon durch. Das Buch ist wunderbar kurzweilig und die gut 440 Seiten fliegen während des Lesens nur so dahin.

 

Die Handlung selbst ist nicht spannend in dem Sinne, dass man an den Fingernägeln kauend vor dem Buch sitzen würde. Aber es ist doch stets so fesselnd, dass man einfach wissen möchte, was mit den Charakteren passiert und vor allem, ob sie es schaffen, den Fluch zu lösen. Es gibt viele Wendungen und das Buch hat keinerlei Längen. Es ist von vorne bis hinten wunderbar durchdacht und alles passt einfach zusammen. An einigen Stellen fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.

 

Mein Fazit

 

Tolle Charaktere, toller Erzählstil, toll durchdachte Handlung – toll, toll, toll. :-)

 

 

 

 

Eine tolle Kritik gibt es vom Gothic- und Metal Webzine "schwarzes Bayern".

 

<<Es ist richtig erfrischend, wenn deutsche Autoren, statt eine hanebüchene Fantasywelt zu erschaffen, einfach mal die mitteleuropäische Sagenwelt durchforsten, denn diese bietet so viel. Die Sage um den Zwergenkönig Laurin und seinen verfluchten Rosengarten hat Schmidt zur Grundlage für eine packende Fantasygeschichte gemacht und holt damit eine der wohl schönsten Legenden des Alpenraums zurück ins Bewusstsein des Lesers. Das Ganze verpackt sie in ein witziges Zeitreise-Abenteuer und garniert es mit genug Spannung und Action, um Die gestohlene Zeit in einen echten Pageturner zu verwandeln.

Die Ring-Symbolik sieht auf den ersten Blick natürlich verdächtig nach Herr der Ringe aus, doch dieses Motiv taucht in der deutschsprachigen Sagenwelt viel öfter auf, als man denken würde, und so schafft Schmidt es, sich von jeglicher Ähnlichkeit mit Tolkien zu befreien. Ausgenommen natürlich den Gollum-haften Abgang des Bösewichts, bei dem man die Autorin förmlich zwinkern sehen kann.
Die Zwerge sind keine nordischen Bartträger und schon gar keine lustigen Disney-Gesellen, die Liedchen schmetternd zur Arbeit gehen. Schmidt wendet sich da von den Klischees der modernen Literatur und Filme ab, indem ihre Zwerge eher einem Haufen äußerst missgestimmter und übelriechender Gnome mit dürren Fingern und Kartoffelgesichtern gleichen und ganz bestimmt keine liebenswerten Bergmännchen sind.
Neben der guten, alten High Fantasy mitteleuropäischer Sagen und einer packenden Geschichte ist Die gestohlene Zeit aber vor allem eins: witzig. Viele Legenden behaupten, dass im Zwergenreich die Zeit anders vergeht, schneller oder langsamer – und als Emma und Jonathan das bemerken, geht der Spaß erst los. Sie werden mit den Irrungen und Wirrungen des 21. Jahrhunderts konfrontiert, und besonders Emma hat schwer damit zu kämpfen, dass Telefone keine Kabel mehr haben. Jonathan indes findet das Prinzip der Kommunikation durch diese kleinen, schwarzen Kästchen höchst faszinierend. Genau wie fließendes Warmwasser und Kutschen ohne Pferd. Es gibt einfach so viele Details, die den Leser fortlaufend zum Schmunzeln und manchmal auch zum laut Auflachen bringen.
Überhaupt sind Emma und Jonathan ein liebenswertes Pärchen. Beide sind auf ihre Art einfach tolle Helden. Die Romanze der beiden schafft wiederum eine schöne Verknüpfung in die Welt der Sagen und Epen, in denen es schließlich auch fast immer um verlorene, gefundene, verbotene oder schwierige Liebe geht.

Schmidt schafft mit Die gestohlene Zeit etwas, das nur wenigen Autoren gelingt: Eine Gratwanderung zwischen Romanze und Fantasy und obendrein etwas Neues, ohne tatsächlich neu zu sein. Ihr Griff zur Rosengartensage erweist sich als wirklich genial, denn auf dieser Grundlage hat sie ein rundherum schönes Buch aufgebaut. Und damit meine ich wirklich: ein SCHÖNES Buch. Nicht tragisch, nicht aufreibend, einfach zum Gutfühlen. Das richtige Buch für diesen Herbst!>>

 

 

Spannend, romantisch, humorvoll - der neue Fantasyroman von Heike Eva Schmidt

 

Ein fantastisches Zeitreisebuch der ganz besonderen Art hat Heike Eva Schmidt mit Die gestohlene Zeit geschrieben - denn nicht Heldin Emma bewegt sich in unterschiedlichen Epochen, sondern die Zeit rennt ihr einfach davon. Mit einem Augenzwinkern schildert die Autorin das Staunen ihrer aus den 80ziger Jahren stammenden Protagonistin über Handys, Internet und den Euro und darüber, dass Modern Talking-Sänger Dieter Bohlen immer noch durch die Medien geistert. Doch auch ihre Verfolger, die Zwerge aus König Laurins mythischem Reich, haben zum Glück ihre Anpassungsprobleme ...

Nach ihrem hochgelobten Erstling Purpurmond, mit dem sie für den Seraph 2013 als bestes Debüt nominiert war, ist der in München lebenden Bambergerin Heike Eva Schmidt wieder ein bezaubernder und hochspannender Fantasy-Roman gelungen, der die Sage vom Rosengarten des Zwergenkönigs Laurin mit einer romantischen Liebesgeschichte verknüpft.

1987: Auf einer Bergwanderung in den Dolomiten findet Studentin Emma in einem verwilderten Rosengarten einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende stehlen ihr den Schmuck und lassen sie allein zurück - da taucht auf einmal eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, auch er ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?

(verfasst von Markus Schaffarz von gamesunit.de)

 

 

Diese schöne Rezension kommt von Jan, Inhaber des Blogs "Lost Pages"
Heike Eva Schmidt vergeudet auch wenig Zeit damit, den Leser mit einer zu großen Einführung hinzuhalten. Die Ereignisse nehmen zügig ihren Lauf und schon nach wenigen Seiten ist man mitten im Geschehen. Dabei ist der Stil der Autorin wunderbar zu lesen. Den Gegebenheiten der Handlung in Bezug auf Sprache, Zeit und Umgebung angepasst und zügig zu lesen. Ich hatte wahrlich meine Freude!

Die Hauptprotagonistin Emma ist mir direkt als "präsente" Erscheinung entgegengesprungen. Eigentlich eine normale junge Frau, die sich vielleicht noch nicht recht entschieden hat, wo sie einmal hin will, aber momentan mit ihrer besten Freundin das Leben genießt. Emma macht jetzt keine wahnsinnige Entwicklung in der Handlung durch, bleibt aber jederzeit absolut sympathisch. Ihre Art hat etwas Frisches, Fröhliches, Lustiges an sich, sodass ich sie gerne begleitet habe. Es gibt unzählige Passagen im Buch, die ich nur mit einem dicken Grinsen oder einem verschmitzten Lachen beenden konnte, weil Emmas Sprüche, oder ihr Verhalten einfach so humorvoll sind - und das nicht immer von ihr geplant! Wunderbar!! 

Jonathan als männlicher Gegenpart war ebenfalls sympathisch, auch wenn ich ihn immer als Thomas Anders-Verschnitt vor Augen hatte - aber daran ist die Autorin selber schuld. Als beide mit der Zukunft konfrontiert werden, läuft natürlich nicht alles glatt und Emma muss sich vielen Dingen stellen, die es in ihrer Zeit einfach noch nicht gab - oftmals sehr amüsant.

Die Geschichte entwickelt sich zu meiner Freude weniger in eine High Fantasy Richtung. König Laurin spielt zwar eine wichtige Rolle, doch bleibt die Handlung zum Großteil im Jahre 2014. Die jagt nach dem Ring bleibt pausenlos aufregend und auch die Momente im Zwergenreich sind fesselnd. Die Liebesgeschichte - natürlich gibt es auch die - bleibt angenehm klein und fügt sich perfekt als Nebenstrang an.  Ich mochte die kleinen Andeutungen auf andere Märchengeschichten, wie Cinderella, oder gar Herr der Ringe, in Bezug auf den Ring, der Macht ausübt - jedoch so wage, dass man "Die gestohlene Zeit" nie als Abklatsch bezeichnen würde. Dafür ist der Plot zu originell und steht auf eigenen Beinen. Das Ende lässt mich zufrieden zurück und schließt mit keiner offenen Frage.

Heike Eva Schmidt ist mit "Die gestohlene Zeit" ein wunderbarer Roman gelungen, den ich noch so gar nicht in eine Sparte stecken kann. Etwas Zeitreise, etwas Fantasy - ein willkommener Mix. Die Protagonistin ist absolut sympathisch und die Handlung wird auf spannende, aber auch unterhaltsame, humorvolle Art erzählt. Ich fühlte mich die gesamte Geschichte durch gut unterhalten und kann diesen Roman an alle empfehlen, die auf ein lockeres Lesevergnügen hoffen, in der der Spaß im Vordergrund steht.
http://lost-pages-time.blogspot.de/2013/10/die-gestohlene-zeit-heike-eva-schmidt.html

 

Sabine Hoß, Fachjournalistin und Rezensentin hat "Die gestohlene Zeit" beurteilt!

Heike Eva Schmidt präsentiert in einer lockeren, erfrischend frechen und humorvollen Sprache eine unterhaltsame wie spannende Zeitreisegeschichte. Obwohl ich bei den ausführlichen Kapiteln in Laurins Zwergenwelt die Befürchtung hatte, zwischen Trollen, Zwergen und andern Gestalten festzuhängen, wendete sich das Blatt abrupt, als den beiden Protagonisten die Flucht gelingt. Ab diesem Moment kommt die Story richtig in Fahrt und der Spannungsbogen baute sich dynamisch auf. Die Ich-Erzählerin Emma erzählt mit Witz und Ironie von ihrer verzweifelten Suche, nach 27 verlorenen Jahren irgendwie wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Sie muss mit vielen technischen Entwicklungen kämpfen, die sich während dieser Zeit ergeben haben – und die für uns heute selbstverständlich sind.. Die Autorin hat die sich daraus ergebende Situationskomik treffend verwandelt. Emma wie Jonathan sind Figuren mit unterschiedlichem Charme, wobei natürlich die Tatsache, dass Jonathan aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt, für zusätzliche Verwicklungen sorgt. Die Figuren stellen sich insgesamt in der Handlung  in Gut gegen Böse auf, was jedoch hier nicht negativ zu bewerten ist, denn der Autorin gelingen innerhalb des temporeichen Handlungsaufbaus immer wieder Wendungen, die die Story bis zum Schluss mit Spannung lesen lässt – auch wenn letztlich doch das ein oder andere vorhersehbar ist. Es gibt natürlich ein “Happy End”, auch wenn es etwas anders ist, als man es sich vielleicht vorgestellt hat…

Wer einen locker und leicht zu lesenden, unterhaltsamen Zeitreise-Fantasyroman lesen möchte, natürlich mit einer zarten Liebesgeschichte, wird hier sicher sein Vergnügen finden.

Da es weder brutale Szenen gibt, noch die Liebesromantik Jugendliche überfordert ;-) , ist der Roman auch für jugendliche Fantasyliebhaber ab 14 Jahre empfehlenswert.

Das Cover ein interessanter wie schöner Hingucker.

Den gesamten Beitrag gibt es bei: http://www.buecher-leben.de/2013/10/die-gestohlene-zeit/#more-9304 

 

 

Anka, Inhaberin des gleichnamigen Blogs "Ankas Geblubber" hat auch zum Buch "geblubbert"

 

Euch erwarten spannende, mysteriöse aber vor allem urkomische Lesestunden an Emmas Seite. Wie schon in "Purpurmond" ist es der Autorin gelungen, einer sehr fetzigen, wortgewandten und frechen Protagonistin Leben einzuhauchen. Die Kombination aus Zwergen-Fantasy, Magie, Zeitreise und "Real Life" war sehr interessant und für mich mal etwas ganz anderes. Ich bin mir sicher, dass viele viele Leserinnen und Leser tolle Lesestunden mit Emma, Jonathan, Laurin und Co. erleben werden.

 

http://ankas-geblubber.blogspot.de/2013/10/blogtour-die-gestohlene-zeit-der.html?showComment=1381733365861

 

 

 

Rezension "Moorseelen"

 

 

 

Diese Rezension für Moorseelen kommt von Marcia in ihrem Blog:

http://www.teabooksandfairytales.blogspot.de/2013/04/rezension-moorseelen-von-heike-eva_1.html

 

"Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da sie nicht unbedingt die typische Geschichte in einem Thriller ist sondern für mich etwas ganz neues, eigenständiges war und mich deswegen auch so gereizt hat. In der Geschichte geht es um Feline, die von zu Hause abhaut, weil sie andauernd Stress mit ihrem Vater hat. Ihre Mutter ist plötzlich gestorben und eigentlich ist ihr Vater der Einzige, der ihr noch geblieben ist. Trotzdem verlässt sie ihn. Als sie daraufhin den charmanten Zeno im Park kennen lernt, der in einer Kommune außerhalb Berlins wohnt, möchte sie diese Kommune sehen. Als sie zusammen mit Zeno dorthin fährt, bemerkt sie sofort wie anders die Menschen dort sind. Sie sind glücklich und haben Freude an dem Leben dort. Diese Freude hat auf Feline einen solchen Sog, dass sie auch dort leben möchte und dieses auch in die Tat umsetzt. Aber ist dort wirklich alles so toll wie es ihr erscheint ? Oder ist das ganze nur eine Fassade ? Ich war im Sog dieser Geschichte gefangen und konnte das Buch erst weglegen als ich damit durch war.

Als ich das Buch angefangen hatte, habe ich schon auf Facebook gepostet, dass ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl habe, dass diese Geschichte nur genial werden kann. Und dies war hier der Fall ! Die Geschichte hat mir so gefesselt, aber auch trotzdem so berührt, weil in ihr so viele Sachen verarbeitet wurden, wie z.B. Trauer, Wut, Liebe, Gemeinschaft, Freundschaft, Vertrauen und auch Verlust. Ich war teilweise echt den Tränen nah, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Aber natürlich war sie nicht nur berührend, nein sie war auch total spannend und das gar nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil man die ganze Zeit gespannt wie ein Flitzebogen war, was überhaupt passieren würde und ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen konnte was nun genau hinter dieser Kommune steckt. Die Geschichte wollte mich und will mich heute auch noch nicht loslassen, weil ich über die Folgen einer solchen Kommune nachdenke. Ich bin irgendwie auch ein bisschen geschockt von der Richtung, die diese Geschichte eingeschlagen hat, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mir eine Geschichte in einem Thriller so gut gefallen würde, aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Diese Geschichte hat alles, was eine richtig gute Geschichte meiner Meinung nach braucht: Spannung, Gefühl, Angst, Freundschaft, Gemeinschaft, Vertrauen und Verlust. Denn genau diese Eigenschaften finden wir in unserer eigenen Lebensgeschichte auch wieder. Die Geschichte war hier für mich so realistisch und authentisch, dass ich mir wirklich Gedanken gemacht habe, ob es in meiner Nähe wohl auch so eine Art von Kommune gibt.

 

Moorseelen" von Heike Eva Schmidt ist ein sehr guter Jugendthriller, der einen durch eine spannende, aber genauso berührende und vielseitige Geschichte, sympathische aber genauso angsteinflößende Charaktere, einen abwechslungsreichen und spannenden Schreibstil, einen perfekt gewählten Titel, so wie ein perfektes Cover begeistert. Ich kann wirklich allen dieses Buch ans Herz legen und muss sagen, dass auch jeder Erwachsene von diesem Buch super begeistert und gefesselt sein wird. Dank diesem Buch habe ich sogar Lust Thriller zu lesen und das soll echt was heißen. Ich kann hier wirklich guten Gewissens volle Punktzahl geben. 

 

 

 

 

Diese Rezension kommt von Sabine Hoß und steht auf der Website "Bücher leben":

Heike Eva Schmidt ist eine vielseitige Autorin, die sich in keine Genre-Schublade einordnen lässt: Fantasy, Historisches und real kritische Themen weiß sie in einer lockeren und dennoch niveauvollen Sprache spannend zu erzählen.

In diesem Roman wendet sie sich dem brisanten Thema von Verlust der Selbstbestimmung durch Verführung in eine Sekte zu. Die Gefahr liegt nahe bei einer so heiklen und wuchtigen Problematik, dass sie mit einem moralischen Finger und etwas oberlehrerhaft rüberkommt. Doch genau dem entgeht Heike Eva Schmidt sehr gekonnt. Ihr gelingt das zum einen mit einer lebendigen, natürlichen Sprache, die jedoch keinesfalls anbiedernd jugendlich oder flapsig oberflächlich wirkt. Die zornige, aufgewühlte jugendliche Feline, erzählt aus ihrer Sicht ihre Geschichte, wie sich ihr Familienleben auflöst, als ihre Mutter plötzlich stirbt und sie verzweifelt Verständnis, Halt und Geborgenheit sucht und dabei auf die Kommune stößt. Mit simplen Dingen fängt die Sekte Feline ein: Zuhören und Verständnis zeigen, garniert mit sozial- und gesellschaftlicher Kritik.

Die Autorin schreibt auf Augenhöhe der jungen Leser und als älterer Leser oder Elternteil pubertierender Jugendlicher erinnert man sich wieder daran, wie es „damals“ mit dem eigenen rebellischen Gefühlschaos gewesen ist. Zum anderen sind es authentische Figuren, in die der Leser sich mühelos hineinversetzen kann. Sensibel und hintergründig seziert Schmidt die Manipulationsmethoden der Sektengemeinschaft. Hinter dem vermeintlichen Gemeinschaftsgefühl „wir sind alle gleich und besser als die da draußen“ steckt perfider Druck und seelische Ausbeutung. Dabei wird ganz klar, dass die Jugendlichen diese Methoden und Zeno als Leitfigur nie in Frage stellen. Die Spannung baut sich sachte ansteigend auf, wobei man spätestens ab der Stelle, als Feline eine grausame Entdeckung in einem Moorteich macht, das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist das Ende der Geschichte. Es gibt kein „klassisches“ Happy End, in dem Feline erkennt, dass es zuhause doch am besten und schönsten ist. Die Autorin wählt einen klugen anderen Weg, der gerade deswegen ein ehrliches und realistisches „happy“ End zeigt. Außerdem macht sie durch die Eltern der verstorbenen Mia deutlich, wie schnell auch scheinbar selbstbewusste Menschen sich durch bestimmte Mechanismen und Argumente in die Fremdbestimmung verführen lassen. Das geschieht oft so schnell, dass selbst liebende Eltern es zu spät bemerken.

Auch mit diesem spannend und gut erzähltem sozialkritischen Thema überzeugt Heike Eva Schmidt. Ein Roman, der für Jugendliche wie Erwachsene empfehlenswert ist.

 



 

Spannender geht's kaum!

 

Feline kann sich noch genau an den Tag erinnern, als ihre vermeintlich heile Welt zu einem großen Scherbenhaufen zerbrach. Damals klingelte die Polizei bei ihr und erzählte, dass ihre Mutter einen schrecklichen Autounfall hatte. Inzwischen sind mehr als vier Monate vergangen und Felines Mutter liegt unter der Erde, während ihr Vater sich in eine wilde Affäre mit seiner Assistentin stürzt. Als die Neue dann zu allem Überfluss bei ihnen einzieht und Feline deren positiven Schwangerschaftstest findet, brennt bei der 16-Jährigen eine Sicherung durch: Sie packt ihre Siebensachen und haut von zu Hause ab. Zum Glück weiß Feline, wo sie Unterschlupf findet - nämlich bei Zeno, den das Mädchen kürzlich kennengelernt hat und der in der "Oase" sein Glück gefunden zu haben scheint.

Die "Oase" ist eine Kommune junger Leute im Spreewald, in der alle die gleichen Rechte und Pflichten haben und die frei sind von jeglichen gesellschaftlichen Zwängen - für Feline das wahre Paradies auf Erden. Fortan lebt sie dort und muss schon bald erkennen, dass sie sich Hals über Kopf in Zeno verliebt hat. Feline wünscht sich, dass auch er ihre Gefühle erwidert, und freut sich, als er ihr seine Liebe gesteht. Doch ein Happy End rückt plötzlich in weite Ferne, denn Felines Klassenkamerad Nick droht sie ins Unglück zu stürzen. Nach einem Anruf von Felines Vater, der seit ihrer Flucht kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, hat er sich auf die Suche nach ihr gemacht - und ist schließlich im Spreewald fündig geworden.

Doch auch Nick ahnt nichts von der Gefahr, die von der "Oase" ausgeht. Jeder, der sich nicht den Regeln der Kommune unterwirft, wird dies früher oder später bitter bereuen. Für jeden Fehler hat man eine Strafe zu erwarten - oder sogar den Tod. Ist deshalb Mia wie von Boden verschluckt? Bislang hat Feline die ganze Zeit gedacht, dass Mia zu ihrer Familie zurückgekehrt ist. Allerdings erkennt sie schon bald, dass Mia in Wahrheit für ihren Widerstand gegen die "Oase" büßen musste. Und nicht nur das: Zeno zu lieben, kann für Feline ihr Ende bedeuten und ist tödlich ...

Heike Eva Schmidt haut mit ihren Romanen den Leser von den Socken und schenkt nicht nur Jugendlichen mit "Moorseelen" spannende Unterhaltung, die eine Gänsehaut am ganzen Körper hervorruft und einem ganz atemlos macht. Dieser Thriller bedeutet pures Adrenalin, das den Puls in die Höhe schnellen lässt und die Sinne ganz berauscht. Von solch einem Vergnügen wird man ganz trunken, denn hier ist jede Seite ist ein Genuss, wie man ihn selten in einem Bücherregal vorfindet. Die deutsche Autorin schafft mit ihren (dunklen) Worten ein Erlebnis, das an Nervenkitzel und Gefühl nur schwer zu überbieten ist und für den Leser einen (Alp-)Traum bedeutet, von dem man sich wünscht, dass er niemals enden möge - eben Thrill-Time de luxe!

Susann Fleischer bei Literaturmarkt.info
29.04.2013

Rezensionen "Schlehenherz"

Im Blog "Das Lese-Rattenloch" hat Schlehenherz die volle Punkt- äh, "Rattenzahl" erhalten :)

 

http://leserattenloch.blogspot.co.at/2012/07/heike-eva-schmidt-schlehenherz.html

 

 

Voll gepunktet hat "Schlehenherz" bei Steffis und Heikes Bücherblog:

 

In dem Buch geht es um den heutzutage viel zu häufigen Gebrauch des anonymen Internets bei Jugendlichen und die daraus folgenden Gefahren. Die Autorin zeigt anhand der kessen, lebensfrohen und jungen Vio, in welche Gefahren man sich dadurch begibt, wenn man zu leichtfertig Angaben über sich selbst preisgibt. Das Mädchen bezahlt ihre Naivität mit dem Tod, wodurch ihre beste Freundin Lila und ihre Eltern ziemlich geschockt zurückgelassen werden. Die zweite Protagonistin Lila wird als graue Maus dargestellt, die von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. Sie ist sehr naiv und wird dadurch zu vertrauensselig für die im SchülerVZ erhaltenen, liebenswürdigen Mails vom 'Blauen Reiter'. Folglich weiß sie nicht, das er der Mörder ihrer Freundin ist und auch sie umbringen will.
Die Autorin beschreibt die Nebendarsteller, wie z.B. Grover oder Nessie auch sehr gekonnt. Vor allem ihre detailgerechten Beschreibungen der Personen finde ich sehr gut und diese fügen sich auch optimal in die Handlung ein.

Der Schreibstil von Frau Schmidt ist leicht und locker. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es werden auch verschiedene Schreibperspektiven dargestellt. Lila erzählt in der Ich-Form und die anderen Charakteren meistens in der dritten Person, wie z.B. die Polizei und der Täter. Ganz klasse finde ich die einzelen E-Mail von Lila an die verstorbene Vio. Dort werden die Gefühle von Lila super treffend dargestellt. Teilweise mußte ich ganz schön schlucken, so traurig war es. Erwähnenswert sind auch die kleinen Gedichte, die der Täter mittendrin verfasst. Die Geschichte ist von Anfang bis zum Ende spannend und vor allem sehr emotional geschrieben. Es zieht einen in den Bann und man muß es einfach sofort weiter- und zu Ende lesen. Die Autorin hat falsche Fährten gekonnt gelegt und man weiss bis zum Schluß nicht, wer der Täter in Wirklichkeit ist.

Das Cover des Buches ist einfach der Hingucker. Der weiße Hintergrund und die darauf rote Schrift fallen sofort auf. Wenn man darüber streicht, merkt man, das der Schlehenzweig und der Blutstropfen leicht herausgeprägt wurden. Alles in allem sieht es einfach toll aus.

Fazit: Für mich war das Buch von Anfang bis Ende ganz prima. Es bietet den Lesern, egal ob jugendlich oder älter, eine interessante und spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen. Die Thematik Chat-Rooms wird gekonnt dargestellt und durch den lockeren Schreibstil hat man die 238 Seiten sehr schnell gelesen. Ein Muß für alle Thriller-Fans. 'Schlehenherz' bekommt von mir 5/5 Sternen.

 

 

Und auch Franziska Huhnke vom "Bücherchaos" hat "Schlehenherz" rezensiert:


Der Thriller lebt eher von seiner Atmosphäre, den Zwischenspielen und seinen Charakteren.
Vio lernen wir nur recht kurz kennen. Sie bekommt einige markante Züge verliehen, bis die beiden sich streiten. Vios Leben wird nicht bewusst aufgerieben bis zum kleinsten Detail, was mir positiv aufgefallen ist. In Ruhe kann man sich auf die verbleibenden Personen konzentrieren. Und die haben es in sich!
Lila selbst verändert sich im Buch etwas. Was ihr aber gut zu Gesicht steht und den Thriller auch interessant macht, wenn man nicht unbedingt auf den Mord steht. Außerdem erfährt man genug von ihrer Familie. Die Nebenfiguren sind zum Teil sehr detailliert beschrieben. Vor allem Grover hat es mir angetan. Er war flippig, irgendwie liebenswert und manchmal ganz schön unheimlich.

Der Thriller hat mich bis zur letzten Seite an der Nase herumgeführt. Immer wieder dachte ich: 'Es ist der! Es ist jener!' Die vielen zweideutigen Sätze und Begebenheiten lassen bis zum Schluss den Leser im Dunkeln.

 

5.0 von 5 Sternen Spannend mit besonderem Blickwinkel, 14. April 2012
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
 
Rezension bezieht sich auf: Schlehenherz (Broschiert)

Auch beste Freundinnen haben mal Streit, so auch Vio und Lila. Meistens versöhnen sie sich schnell wieder, aber diesmal ist das unmöglich, denn Vio verschwindet nach dem Streit auf einer Party spurlos. Am nächsten Tag wird sie ermordet unter einem Schlehenbaum verscharrt aufgefunden.
Lila ist traurig, wütend und völlig am Boden zerstört. Vio und sie waren unzertrennliche Freundinnen, und nun waren die letzten Worte, die sie miteinander gewechselt haben, unfreundlich.
Um ihre Schuldgefühle loszuwerden, beginnt Lila, auf eigene Faust zu ermitteln. Dazu meldet sie sich unter dem Nicknamen Schlehenherz bei Schüler-VZ an und macht den Mörder auf sich aufmerksam'
An diesem spannenden Jugendthriller hat mir gut gefallen, dass er das Thema Soziale Netzwerke und ihre Gefahren kompetent behandelt, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben. Die Sozialen Netzwerke werden nicht verdammt, sondern als das akzeptiert, was sie nun einmal sind: Die vorherrschende Art der Kommunikation zwischen Jugendlichen (wobei im echten Leben Facebook Schüler-VZ überholt hat).
Besonders bemerkenswert fand ich, dass hier eine seltene Perspektive eingenommen wird. Während normalerweise nur die Trauer der Familie des Opfers thematisiert wird, steht hier die trauernde Freundin im Vordergrund. Das macht das Buch nicht nur spannend, sondern auch emotional berührend, so dass ich mich in die Protagonistin Lila gut einfühlen konnte.

Dies ist genau das richtige Buch für eine durchlesene Nacht.

Eine schöne Rezension zu "Schlehenherz" gibt es auch unter

http://www.ploxxo.de/content/schlehenherz


von I. Christine Kempa bei amazon.de

Kaum bekommen, schon gelesen! (>Schlehenherz ist >) ein spannender, kurzweiliger Thriller, mit viel Emotion und auch Humor. Ich wurde sofort in die Handlung reingezogen, habe den Schmerz der Protagonistin über den Verlust ihrer Freundin sehr gut nachvollziehen können. Was der Tod eines geliebten Menschen für die Hinterbliebenen bedeutet...die Lücke, die er unfüllbar hinterlässt. Und dazu noch Mord! Die Suche der Schülerin nach dem Mörder bleibt durchgängig spannend und temporeich. Konflikte mit dem Elternhaus und MitschülerInnen, die Veränderung der Protagonistin zu mehr Selbstbewusstsein, die bedrohliche Schattenseite sozialer Netzwerke....das alles ist passender Stoff für ein aktuelles Jugendbuch, das mich nicht nur unterhalten, sondern auch berührt hat.


von Anna Reinke unter: http://annareinke.blogspot.com/2012/02/schlehenherz.html

Ich habe "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt innerhalb von zwei Tagen gelesen, so sehr hat mich dieses Buch gefesselt. Es ist ein spannender, packender und herzzerreißender Thriller, der erzählt, wie ein junges Mädchen den Mörder ihrer besten Freundin sucht - und von ihm gefunden wird (aber mehr verrate ich dazu nicht!).
Die Geschichte geht mir unglaublich ans Herz, die Autorin hat es geschafft die widerspänstigen Gefühle der Hauptperson Lila sehr real darzustellen: Ihre Trauer über den Verlust ihrer Freundin, gleichzeitig ihre Wut auf Vio, dass sie auf dieser "dummen Party" war, und natürlich Hass auf ihren Mörder. Blind vor Trauer und Wut und Hass versucht sie, die Tat aufzuklären und gerät dabei selbst in große Schwierigkeiten (lest selbst). 
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, er verwirklicht die Gefühle Lilas noch deutlicher. Das macht es sehr einfach, Lila zu verstehen und sich mit ihr zu identifizieren.
Es ist ein unglaublich mitreißender Thriller, der bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Fazit: Lest selbst und findet gemeinsam mit Lila den Mörder ihrer besten Freundin Vio.

 

von Susann Fleischer 20.02.2012 bei http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=79&idart=5755

Heike Eva Schmidt vermag es, den Leser bereits mit wenigen Worten zu fesseln und spannende Unterhaltung über Stunden zu bieten. Ihr erster Jugendroman "Schlehenherz" ist ein ebenso herzzerreißender wie packender Thriller und Vergnügen pur. Hier findet man auf 240 unglaublichen Buchseiten Emotionen und Nervenkitzel grandios zu einem aufregenden Erlebnis vereint, sodass man mit der Lektüre partout nicht mehr aufhören kann. Dieser Roman entwickelt binnen weniger Minuten eine ungeheure Sogkraft und hinterlässt am Schluss ein beklemmendes Gefühl im Herzen. Da fühlt man sich von der Geschichte nicht nur gut unterhalten, sondern auch in der Seele berührt.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die deutsche Autorin schon bald ein weiteres Mal den Zauber ihrer Sprache wirken lässt und Literatur zu einem unvergesslichen Abenteuer mit Herzenswärme macht. Das wird man nicht verpassen wollen!


von Jacqueline Rittmann, am 21.01.2012 bei Thalia.de

Freundschaft über den Tod hinaus

Ich war begeistert von Schlehenherz und kann es jungen Lesern wärmstens empfehlen. Die E-Mails in der Story pushen die Neugier und entsprechen dem Zeitgeist. Von der dramatischen Einleitung geht es fließend in die spannende, krimimäßige Handlung über, die einen bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt. Auch eine witzige Komponente ist eingebaut, die Figur des blauhaarigen und gewieften Grover. Die tiefe Freundschaft zwischen Lila und Vio findet ein jähes Ende durch die Ermordung von Vio. Lila trauert und macht sich heftige Vorwürfe. Die engagierte Kommissarin kommt mit der Aufklärung des Mordes nicht voran. So beschließt Lila Vio einen letzten Beweis ihrer bedingungslosen Freundschaft zu widmen, indem sie versucht den Mörder auf eigene Faust zu finden. Sie will dem Mörder eine Falle stellen und ohne es zu ahnen bietet sie sich als Köder an.


Hier könnt Ihr zu einer Rezension klicken:

www.buecherkinder.de/kinderbuch-jugendbuch.php?id=4408

Rezensionen "Purpurmond"

Ich bin begeistert über das - im wahrsten Sinn des Wortes - fantastische Gedicht, das Nicole, 10 Jahre, selbst verfasst hat. Mit ihrer Erlaubnis stelle ich es hier vor:



Gedicht von Purpurmond

Zurück in der Vergangenheit, in dieser alten, alten Zeit. Zurück in dieser alten Zeit, wo manches unglaubwürdig scheint.

Ich bin in der  Vergangenheit in einer ungewöhnlichen Zeit, wo manches anders ist als man denkt.

In der Vergangenheit ist vieles anders als in meiner Zeit, die nicht in der Vergangenheit, denn ich bin in der Vergangenheit nicht zu Haus.

In meiner Zeit ist vieles anders als in der Vergangenheit, denn in meiner Zeit gibt es viel, das nicht in der Vergangenheit.

In der Vergangenheit sind wir bei der Hexenverbrennungszeit, denn die alten Richter glaubten daran.

In der Vergangenheit gab es unschuldige Menschen, die sterben mussten, wegen des alten Richterrats.

In der Hexenverbrennungszeit die an so manchem Orte erscheint, haben viele gelitten, unter Boshaftigkeit.

In Bamberg einerseits wie an so anderen Orten, regierten Boshaftigkeit, aber auch Tapferkeit und Mut.

Ich kehrte oft in meine Zeit zurück, wo ich jedoch ohne Freunde war, ohne Freunde war.

Doch in der Vergangenheit hatte ich Freund und Feind weit und breit. Feinde, von den ich gejagt, Freunde von den ich beherbergt war.

Ich half meinen Freunden, die in bitterer Not. Und holte uns den  Sieg, den wir verdient.

Hier hat eine Leserin ganz besonders schöne Worte für "Purpurmond" gefunden:

 

5.0 von 5 Sternen Das Buch ist wie eine Mozartkugel, die man langsam genießen muss!, 24. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Purpurmond: Roman (Gebundene Ausgabe)

Mit 'Pupurmond' hat die Autorin Heike Eva Schmidt u. a. ihren Kindheitstraum zu verwirklichen, und einen Fantasyroman veröffentlicht. Die Geschichte spielt im heutigen Bamberg sowie im früheren Bamberg, vor über dreihundert Jahren. Es beinhaltet eine äußerst spannende Geschichte, geschrieben u. a. in der Ich-Erzählperspektive von Cat, der Hauptprotagonistin. Die knapp Siebzehnjährige ist ein bemerkenswerter Charakter, sehr sympathisch und sie besitzt einen trockenen Humor. So manches Mal musste ich das Lesen unterbrechen, da mich etliche Stellen zum Lachen brachten. Die gewählte Erzählperspektive ist immer wieder zum Vorteil für den Leser, man fühlt sich in das Ganze intensiver eingebunden.
Spoiler:
S. 13 'He, Rotschopf, dich hätten sie früher aber garantiert als Hexe verbrannt!'
In 'Purpurmond' lässt die Autorin das Drudenhaus ' auch Hexengefängnis - in Bamberg wieder auferstehen. Weiteres findet sich dazu in den Anmerkungen. Denn hier nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die rothaarige Cat findet dort im Kellerraum, in dem man sie während einer Party eingeschlossen hatte, ein Stück Leder, in das Buchstaben eingebrannt waren, und einen schmalen Halsreif. Sie konnte der Versuchung nicht widerstehen und legt sich diesen um. Neugierig versucht sie die Buchstaben zu lesen und nichts ahnend, was mit ihr passiert, denn auf dem alten Stück liegt ein Fluch, landet Cat in der Vergangenheit, dreihundert Jahre zurück. Es war die Zeit der Hexenverfolgungen- und verbrennungen. Dort wird sie Zeugin einer Hexenverbrennung. Natürlich fällt Cat auf durch ihre moderne Kleidung. Schnellstens versucht sie in ihre Zeit zurückzugelangen. Der Halsreif wird immer enger und so muss sie in der Vergangenheit versuchen, dass der auf dem Reif lastende Fluch nicht ausgesprochen wird. Sie droht sonst zu ersticken.
Cat lernt im damaligen Bamberg Dorothea kennen, mit der sie sich gut versteht. Dorothea ist eine weitere Charaktere im Buch, die man einfach mögen muss. Ebenso ihr Bruder Jakob, der Mönch, wird mit der Zeit ein weiterer sympathischer Charakter. Und er hat Gefühle für Cat, ebenso in die Handlung sehr liebevoll mit eingearbeitet die Beziehung zwischen Dorothea und Daniel.
Sehr detailliert und gut beschrieben führt die Autorin den Leser durch die gesamte Handlung, immer vor Augen führend die damalige Situation der Frauen, die als Hexen verfolgt wurden. Spannung pur, doch auch die Romantik vermischt sich ganz hervorragend in der Geschichte. Die damalige Grausamkeit, die Ängste der Menschen, die Macht der Kirche, nein, es wäre nicht mein Jahrhundert gewesen, in dem ich hätte leben wollen.
Das Cover ist ein besonderer Hingucker und besticht durch die wunderbar abgestimmten Farben und den Doodle-Elementen.
Fazit:
Eine Story, die fasziniert, mit Magie vermischt, Spannung, die ein manches Mal nicht zum Aushalten war, aber auch die Romantik und Liebe kommen nicht zu kurz.
Kurzum = Das Buch ist wie eine Mozartkugel, die man langsam genießen muss!

Ich hatte ein paar wirklich genussvolle Lesestunden und gebe hierfür meine volle Leseempfehlung!

 

Eine neue, "zauber"hafte Rezension zu "Purpurmond" gibt es im "Lesecafé" von B. Jones alias Alexandra (und auch bei Amazon). Also: hoch die (Kaffee-)Tassen!

http://buecherkaffee.blogspot.de/

 

von Fabella BuchZeiten

Was ein geniales Buch. Die Geschichte, die sich die Autorin hier ausgedacht hat, ist wirklich wundervoll. Gemeinsam mit Cat erleben wir Bamberg in der heutigen Zeit und im 17. Jahrhundert. Und Cats Kampf, sich in beiden Zeiten zurecht zu finden. Ob es sich um Kleinigkeiten wie Kleidung handelt, aber auch um Freundschaft und Liebe.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Cat geschrieben. Ich finde, diese Ich-Perspektive ist immer ein Stück persönlicher, als wenn der Leser außen vor steht. Cat ist ein unerschrockenes junges Mädel mit einem bemerkenswert trockenem Humor. Ihre lockeren Sprüche - vor allem wenn sie in der Vergangenheit ist, haben mich immer und immer wieder in schallendes Gelächter ausbrechen lassen. Ein Beispiel hierzu ...
"Ich zog ernsthaft in Erwägung, vor meiner Zeitreise noch einen zu heben, um mir gleich darauf vorzustellen, wie ich im 17. Jahrhundert betrunken durch die Gassen des alten Bambergs taumeln und dabei lauthals "Alles wird gut" von Bushido singen würde."
Die Vorstellung fand ich wirklich zu ulkig. Wie man aber an diesem Satz schon sieht, spielt die Autorin gerne mit Worten. Man findet hier nicht tausend kurze Sätze, sondern eher längere Schachtelsätze, die sich aber ausgesprochen gut lesen lassen. Mir persönlich hat dieser Schreibstil sehr zugesagt. Da es die Autorin versteht, Worte zu nutzen um ein Kopfkino einzuschalten, war es auch nicht schwer, sich Orte und Momente bildlich vorzustellen. So gefiel mir z.B. eine Beschreibung von Sylt unheimlich gut, weil man herauslesen konnte, was den Zauber dieses Ortes ausmacht:
"... und der pastellfarbene Himmel, der die eisige Luft in Blaugraurosatöne verpackte und den eigenen Atem wie weißen Drauchenrauch aussehen ließ."

Es ist ein Buch, das einen mitreißt in der Geschichte. Man fiebert mit Cat mit. Schafft sie den nächsten Sprung? Wie lange wird die Luft noch reichen bis der Halsreif zugezogen ist? Wie kommt sie aus dieser oder jenen Klemme wieder heraus? Und wie wird sie mit ihren Gefühlen umgehen? Man schafft es wirklich nicht, das Buch hinzulegen. Und immer wieder wechselt man von der Spannung in losgelöstes Gelächter. Das hat wirklich Spaß gemacht!
Fazit: Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Ein wundervoller Balanceakt zwischen Spannung, Dramatik, Geschichte und jeder Menge Humor. Es zaubert einfach ein Lächeln aufs Gesicht.

Mein absoluter Favorit: Eine Videorezension zu "Purpurmond" von der zauberhaften Tiziana

http://funtiziana.blogspot.com/

 

 

CINEMAinMYhead (Aachen) Rezension bezieht sich auf: Purpurmond: Roman (Gebundene Ausgabe)

 

 

Bereits seit Monaten habe ich mich auf den Erscheinungstermin dieses Romans gefreut. Gründe davon gab es reichlich - eine deutsche Autorin, eine interessant klingende Kurzbeschreibung und - für mich der wichtigste Grund - endlich mal wieder ein sehr vielversprechender Zeitreiseroman ! Das das Cover auch noch richtig schön ist war, wie die kleine Kirsche auf der Sahne...
Kaum hatte ich den Roman aufgeschlagen - der nächste Pluspunkt. Der Roman spielt in Deutschland, genauer gesagt in Bamberg, übrigens dem Geburtsort der Autorin. Nicht, dass ich mich besonders gut in Bamberg auskenne, aber ich freue mich einfach immer sehr, wenn es eben mal nicht England, Irland oder Amerika ist.
Die Kapitel werden zum einen in der Ich-Form, aus der Perspektive von Cat, oder in Erzählform aus Dorotheas Sicht geschrieben. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen und man fühlt sich nicht im Lesefluss oder der Geschichte unterbrochen. Bereits in Kapitel 3 reist Cat zum ersten mal in die Vergangenheit und ab da wechselt dann nicht nur die gerade erzählende Person, sondern eben auch die Zeit. Ebenfalls sehr schön finde ich, dass in diesem Zeitreiseroman nicht, wie üblich, eine Frau zu einem Mann, oder umgekehrt reist. Statt dessen zieht es Cat zu Dorothea. Wie die Puzzleteile in einem Krimi findet man als Leser immer mehr Details und kann alles zu einer stimmigen Geschichte zusammen fügen. Dies hat zur Folge, dass, dank des tollen Schreibstils der Autorin, nicht nur die Seiten einfach dahin fliegen, sondern auch sehr schnell eine Spannung entsteht, die während des gesamten Romans mühelos gehalten wird. Zum Schreibstil von Heike Eva Schmidt möchte ich noch sagen, dass sie jeder Zeit die angemesse Sprache gibt, ohne dabei in der Vergangenheit allzu "hölzern" zu werden. Ganz besonders die Mischung von Cats modernem Denken und ihrer Sprache in Kombination mit dem Leben und der Ausdrucksweise im 17. Jahrhundert sind häufig unglaublich witzig und haben mich sehr oft zum schmunzeln gebracht.
Die Story ist einfach toll! Durch viele Details und Beschreibungen machte die Autorin es mir unglaublich leicht, meinen ganz privaten "Film zum Buch" in meinem Kopf entstehen zu lassen. Von der Spannung im Buch habe ich bereits erzählt, was ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte, ist die wundervolle Liebesgeschichte, die sich während des Romans entwickelt und ein sehr romantisches Ende findet. Ebenso findet aber auch die Grausamkeit der Hexenverfolgung, Furcht und Verzweiflung einen Platz in der Geschichte. Alle vorkommenden Personen sind lebendig und detailliert beschrieben und waren mir allesamt sehr sympathisch. Sicher auch weil man spürt, wie liebevoll jede einzelne ausgearbeitet und zum Leben erweckt wurde.
Wie ihr also unschwer erkennen könnt hat mir "Purpurmond" nicht nur wirklich gut gefallen, ich liebe es!
Ein ganz kurzes Zitat möchte ich hervorheben, dass nicht nur absolut wahr ist, sondern mich auch kurz hat inne halten und traurig werden lassen
"Schweigend hatte Grete ihr die tränenüberströmte Wange getätschelt und im gehen gemurmelt: >> Eine Mutter stirbt halt immer zu früh, Mädchen <<"

Sehr schön und informativ fand ich auch die Anmerkungen am Ende des Romans sowie die Bezugsquellen.
Die Tatsache, dass die Autorin eines meiner absoluten Top-3 Lieblingslieder in ihrem Roman erwähnte, war natürlich für mich ein toller Bonus.

Fazit: LESENSWERT UND EINFACH TOLL!!!!

 

von elli_ge auf "lovelybooks.de"

 Ich muss euch schon mal warnen. Das hier ist ein Buch, wo ich einfach wieder viele Zitate anbringen muss. Denn das Besondere an dem Buch ist glaube neben dem Gesamtpaket wirklich der geniale Schreibstil.

Aber eins nach dem anderen.

Der Prolog hatte mich etwas stutzig gemacht. Alles so formell geschrieben - ich hatte etwas anderes erwartet! Man wird mitten in eine Situation hineingezogen, die man nicht beurteilen kann. Ich war überrascht.
Aber dann - das erste Kapitel. Und schon ging es los mit diesem grandiosen Humor. Schon auf der ersten Seite fand ich ein Zitat und war begeistert.
Und so ging es weiter. Man war schon bereits in das Buch mit dem wunderschönen Einband eingeflochten, bevor es so richtig losging. Bevor sie den Halsreif umlegte und dann im 17. Jahrhundert landete.
Irgendwie hatte ich den Eindruck, versehentlich in einer Filmkulisse für einen Jane-Austen-Film gelandet zu sein.
Naja, so schön ist es dann ja da wohl doch nicht - denn so ziemlich sofort wendet sich ja alles zum Schlechten. Aber sie kennt Dorothea kennen - und die beiden werden Freundinnen. Auch, wenn sie wirklich unterschiedlich sind. Und das erkennt man nicht nur an der Zeit, in der sie beide leben, und deren Unterschiede, sondern auch an dem Schreibstil, der immer wieder angepasst wurde. So redet zum Beispiel Cat immer einfach drauf los.
"Oh Shit", platzte es aus mir heraus, ehe ich mich hastig korrigierte: "Ich meine, welch Misere!"
Dagegen ist bei Dorothea immer alles ernst und gediegen, ruhig und ... sachlich? Zumindest etwas. So wie die Beschreibung hier von ihr und Daniel:
Daniel hielt sie die ganze Nacht im Arm. Und als die Morgenröte den Himmel überzog und sie in sein vom Schlaf entspanntes Gesicht blickte, da war es, als ob ihre zerrissene Welt wieder zu einer Ganzheit zurückgefunden hätte.
Ich merke schon, eine Unterteilung nützt bei dieser Rezension nichts. Denn man kann nicht allein nur den Schreibstil beachten, der an sich grandios ist - nein, man muss auch das Gesamtpaket nehmen!
Jedenfalls dreht sich ja in dem Buch so ziemlich alles um den ach so lieben Herrn Förg - und wie Cat ihn an der einen Stelle beschreibt, ist einfach perfekt für ihn, diesen herzlosen Mörder.
Ich hätte ihm gerne gesagt, dass der Ausdruck "unangenehmer Bursche" für Förg ungefähr so zutreffend war, als würde man King Kong als "ungezogenes Äffchen" bezeichnen.
Man sieht schon - das ganze Buch beinhaltet so viel Humor, dass man einfach nicht drum rum kommt! Und doch ist es nie zu viel. Frau Schmidt hat es wirklich geschafft, in ein relativ dünnes Buch so viel Gefühl und Witz reinzulegen, dass man es danach liebt - und sich erst recht nicht davon losreißen kann!
Und so sollte man an das Buch wirklich mit einem stets gezückten Textmarker herangehen. Denn wenn diese Stellen hier kommen, kann man nicht einfach - man muss lauthals loslachen!
(Übrigens eine sehr gut getroffene Beschreibung - zuerst von Dorothea und dann von Cat selbst - beide sagen zwar nur wenig, aber auch gleichzeitig wieder viel über beide aus!)
Ich starrte sie mit offenem Mund an. Mein erster Gedanken war: Heidi Klum kann mitsamt ihren geföhnten Möchtegernmodels einpacken. Und der zweite: Warum, verflixt noch mal, ist die Natur so ungerecht?
[...] Ich kam mir plötzlich wie ein zerrupftes Huhn vor. Ungeschminkt und in diesen unförmigen Männerklamotten war mir klar: Heidi Klums Jury hätte heute sicher kein Foto für mich.
Zwei Stellen, die wieder zeigen, dass das Buch eindeutig von dem großartigen Humor lebt - und übrigens auch von vielen Vergleichen! Auf so gut wie jeder Seite liest man einen Vergleich. Hier ist es ein zerrupftes Huhn, da ist es der, da der. Immer wieder Vergleiche - doch es wird nie langweilig!
Übrigens: Obwohl es im Buch ja eigentlich vorrangig um Zeitreisen und so geht, fehlt aber auch die ordentliche Portion Liebe nicht. Und zwar gleich zweimal - und dann noch zweimal unerlaubt! Ich war wirklich begeistert. Vor allem, von der Liebe zwischen Cat und ... noch jemandem. Lasst euch überraschen!

Fazit: Ein Buch, zu dem es nicht viel zu sagen gibt. Nicht nur die Handlung und der Schreibstil und die unheimlich tollen Charaktere sind perfekt - nein, auch das Gesamtpaket ist es. Ein Buch, das einen alles vergessen lässt und in purpurne Strudel zieht ...

Das nennt man "two in one": Eine Rezension zu "Purpurmond" samt eines Erlebnisberichts von der Leipziger Buchmesse von Daniela!

http://www.broesels.blogspot.de/

 

5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Schmöker, 29. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Purpurmond: Roman (Gebundene Ausgabe)

Cat findet im alten Drudenhaus einen Kupferhalsreif und legt ihn sich um. Nicht ahnend, dass ein Fluch auf dem Schmuckstück liegt, der sie prompt 300 Jahre in die Vergangenheit zurück schickt. Im mittelalterlichen Bamberg wird Cat Zeugin einer Hexenverbrennung. Zurück in ihrer Zeit stellt sie voller Schrecken fest, dass sie den Reif nicht mehr öffnen kann. Stattdessen wird er immer enger und droht ihr schon bald die Luft abzuschneiden. Sie muss zurück in die Vergangenheit und verhindern, dass der Fluch ausgesprochen wird. Nur so kann sie ihr Leben retten. Ist es Zufall, dass sie im alten Bamberg immer wieder auf die kräuterkundige Dorothea trifft? Kann sie ihr vielleicht helfen?

"Purpurmond" ist ein wunderschöner Schmöker, in dem man versinkt und erst Stunden später wieder auftaucht. Der Schreibstil ist locker und frech, wie auch der Charakter von Cat. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, was in der Vergangenheit natürlich zu dem einen oder anderen Fauxpas führt. Nicht nur die unpassende Wortwahl, auch ihr unweibisches Verhalten fällt natürlich auf. Was sie aber nicht daran hindert, das Herz eines Klosterbruders zu erobern. Wenn auch eher ungeplant. Eigentlich hat sie gerade wichtigeres zu tun, nämlich ihr Leben zu retten.

Die Liebesgeschichte ist präsent, im Vordergrund steht aber die Geschichte der Hexenverbrennungen in diesem düsteren Zeitalter. Als man ziemlich schnell auf dem Scheiterhaufen landete, nachdem man bei einer peinlichen Befragung, also unter schwerster Folter, alles gestanden hatte, was die Peiniger einem vorsagten.

Emanzipation und Liebe sind immer wieder Thema in 'Purpurmond', aber auf angenehm realistische Weise. Ohne Kitsch und übertriebene Moralpredigten. Ganz im Gegenteil wird wunderschön beschrieben, wie Cat zum ersten Mal das Gefühl des Verliebtseins erlebt und erst gar nicht wirklich einordnen kann.

 

Ein Schmöker mit Humor und historischem Hintergrund, ein Mädchen im Gefühlswirrwarr der ersten Liebe und ein Schuss Magie. Eine gute Mischung, aus der Heike Eva Schmidt einen sehr gelungenen Jugend-Roman zauberte, der auch ältere Leserinnen noch zu fesseln vermag.

Bei "literaturmarkt-Info" wird Purpurmond ebenfalls ganz toll besprochen:

http://www.literaturmarkt.info/cms/front_content.php?idcat=79&idart=5968

Es gibt zwei wunderbare, neue Rezensionen bei "lovelybooks.de":

In Purpurmond kann man abtauchen und den Alltag vergessen. Wundervoll, spannend, humorvoll – Geschichtsunterricht der besonderen Art.

sabrina_winterle

  
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Rezension verfasst vor 22 Stunden (4)

Eine sehr schöne Video-Rezension gibt es von Kossi - klickt doch mal rein!

www.youtube.com/watch?v=NMO3OBNif-E

Einen schönen Bücherblog mit einer tollen Rezension von Frederieke findet Ihr hier:

http://meine-kleine-buecherstube.blogspot.de/2012/04/purpurmond.html

 

 

Amerika liegt im Osten

Die erste Rezension zu "Amerika liegt im Osten" ist da - und sie ist wunderschön! Danke an Franziska vom "Bücherchaos-Blog"!

http://buecherchaos.wordpress.com/2012/05/13/amerika-liegt-im-osten-heike-eva-schmidt/

"Amerika liegt im Osten" - Buchvorstellung

Meine Heimatzeitung "Isar-Anzeiger" hat über "Amerika liegt im Osten" berichtet. Ich darf zitieren:
<<...ein spannender Mix aus Coming of Age-Roman, Erste-Liebe-Geschichte, Roadtrip und Familienroman. Lebendige Figuren, authentische Dialoge und eine sinnvolle, dramaturgisch bestens konstruierte Story, die glaubwürdig und berührend davon erzählt, worum es im Leben wirklich geht: Von den vielen Formen der Liebe und Verletzung, von Alter und Demenz, (...) von traumatischen Kriegserlebnissen, Flucht und Vertreibung und den Folgen für die späteren Generationen. Vor allem aber ist dieses Buch mit Herzblut geschrieben>>

 

Mein Dank für diese wunderbare Rezension geht an Eveline Petraschka, die diesen Artikel verfasst hat!

Eine wirklich schöne Rezension für "Amerika" gibt es bei www.natura-buchhandlung.de

 

No­la Pel­zer - NATURA-Buch­händ­le­rin:

Mot­te steckt mit­ten in der Pu­ber­tät: Ih­re Mut­ter nervt, die Lie­be ist ein­fach zu kom­p­li­ziert und ih­re Ur­gro­ßel­tern hält sie für al­te, ver­staub­te Zom­bies. Wenn da nicht ihr Geld­pro­b­lem wä­re. Sie möch­te in den Fe­ri­en un­be­dingt in die USA, aber leis­ten kann sie sich das nicht. Wie gut, dass ihr un­be­que­mer Ur­großva­ter Mot­te ein ver­lo­cken­des An­ge­bot macht: Sie soll ihn und die de­men­te Ur­groß­mut­ter in de­ren al­te Hei­mat nach Tsche­chi­en fah­ren. Im Ge­gen­zug be­kommt sie das Geld für die Rei­se in die USA. Nichts leich­ter als das denkt sich Mot­te. Doch aus dem ver­meint­lich kur­zen Trip wird ei­ne trau­ri­ge Rei­se in die dunk­le Ver­gan­gen­heit.

Ei­ne wun­der­ba­re Co­ming-Of-Age-Ge­schich­te, in der sich ein jun­ges Mäd­chen zwi­schen rich­tig und falsch ent­schei­den muss. Aber was ist das ge­nau? 
Hei­ke Eva Sch­midt schlägt ei­ne Brü­cke zwi­schen Ge­gen­wart und Deut­sch­lands Ver­gan­gen­heit. Sie er­zählt nicht nur ei­ne Sei­te des Krie­ges, son­dern spie­gelt bei­de wie­der. Es gibt kei­ne Schwarz-Weiß-Ma­le­rei, kein gut und bö­se. Ab­so­lut le­sens­wert!!

 

Bei den "Kinderbuchlotsen" ist ebenfalls eine Rezension erschienen:

http://www.kibulo.de/2012/05/17/amerika-liegt-im-osten/

 

 

Motte musste auf die Couch! Und zwar bei "jugendbuch-couch.de"

Fazit von Testleserin Yvonne: <<Der Roman ("Amerika liegt im Osten") von Heike Eva Schmidt ist ein spannendes Roadmovie mit einer Protagonistin, die einem erst nach und nach sympathisch wird. Motte ist eine Figur, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und als Mensch reift. Die Themen in diesem Buch geben Anreiz, sich selbst einmal mit diesen auseinanderzusetzen und eigene Verhaltensmuster zu überdenken. >>

Die ganze Rezension gibt es unter

http://www.jugendbuch-couch.de/heike-eva-schmidt-amerika-liegt-im-osten.html

 

 

Eine weitere Rezension gibt es von "DarkSummer":
Motte on the road 31. Mai 2012

Die 17jährige Marie, genannt Motte ist bis über beide Ohren verliebt. Und ausgerechnet in Lukas, den Mädchenschwarm auf den alle Mädchen der Schule abfahren. Doch Lukas bemerkt Motte gar nicht, ist immer von einer Schar Groupies umringt. Nach einem Zwischenfall in der Schule ändert sich das plötzlich, Lukas hat Interesse an Marie. Zu blöd, dass ausgerechnet Ferien anstehen, die Lukas bei seinem Vater in den USA verbringen wird. Marie beschließt spontan, ihre Großeltern in den USA zu besuchen, die ganz in der Nähe von Lukas Vater wohnen. Da gibt es nur ein Problem: ihr fehlt das Geld für die Reise. Die einzige Möglichkeit an das Geld zu kommen ist, ihre Urgroßeltern in die alte Heimat nach Tschechien zu fahren, nach Lipová.

Eigene Meinung:
Die Geschichte um Motte ist einfach wundervoll geschrieben. In Teenagerspache aus der Ich-Perspektive erzählt, ist man ganz nah an Motte dran. Erlebt ihre Gefühle und vor allem ihre Achterbahnfahrt an Gefühlen hautnah mit.
Marie ist ein liebenswertes Mädchen mit einer großen Klappe, die sie schon so manchmal in Schwierigkeiten gebracht hat. Den Hauptteil des Buches nimmt aber gar nicht ihre Verliebtheit zu Lukas ein, sondern die Reise zusammen mit ihren Urgroßeltern, die für sie zu einem Abenteuer wird. Ihr Urgroßopa, den sie früher zynisch 'Ice H. nannte, ist störrisch und borniert, ihre Uroma dement. Es kommt zu vielen Verwicklungen, sie erlebt merkwürdige Situationen und wird auch noch verhaftet. Dabei kommt sie ihren Urgroßeltern, die sie eigentlich nicht wirklich leiden kann, näher und lernt sie zu verstehen. Gleichzeitig setzt bei ihr ein Reife- und Denkprozeß ein, der ihre große Verliebtheit zu Lukas in ein anderes Licht rückt. Sie hinterfragt ihr eigenes Verhalten und weiß, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht nur wegen Lukas, sondern auch in anderer Hinsicht bald eine wichtige Entscheidung treffen muss.
'Amerika liegt im Osten' ist ein wunderbares Buch, witzig geschrieben und flüssig zu lesen. Es stimmt aber auch nachdenklich, da es sich mit den Taten der russischen Armee im 2. Weltkrieg auseinandersetzt. Besonders schön gestaltet ist die handgezeichnete Karte auf den Innenseiten, die den Weg nach Lipová zeigt. Ein wirklich empfehlenswertes und gelungenes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und nicht nur für Teenager eine tolle Lektüre ist.

 

 

"Amerika liegt im Osten" hat noch eine Rezension erhalten - Volltreffer: 5 Sterne bei Amazon! "Himmelgrau" schrieb:
Motte ist ein eigenwilliger Charakter, aber gerade deswegen ist sie mir sofort ans Herz gewachsen. Oft musste ich über ihre schräge Gedankenwelt lachen und darüber, wie sie ihren Urgroßvater beschreibt, den sie anfangs einfach nur schrecklich findet. Trotzdem ist auch er eine Person, die ich einfach mögen musste, in aller Schrulligkeit und Halsstarrigkeit. Und als Motte langsam beginnt, ihren Urgroßvater besser kennenzulernen und sich um ihre demente Uroma zu kümmern, die Motte für ihre jüngere Schwester hält - da bekam der Roman eine unglaubliche Tiefe, die ich anfangs ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Überhaupt ist "Amerika liegt im Osten" kein 08/15-Teenager-Roman, weil nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern die Annäherung zweier ganz unterschiedlicher Generationen. Und beide tragen ein Geheimnis mit sich herum, was zusätzlich noch für Spannung sorgt. Dass ich am Schluss sogar richtig Wasser in den Augen hatte, liegt an dem tollen Schreibstil der Autorin Heike Eva Schmidt und wie sie es schafft, ihre Figuren dem Leser nahezubringen. Die Charaktere sind so beschrieben, dass ich sie richtig vor mir sehen konnte und sie sogar sprechen gehört habe. Trotz seiner ernst(haft)en Thematik kommt der Humor in dem Buch nie zu kurz.
Ich habe oft gelacht (allein die Beschreibung, wie Motte mit den beiden alten Urgroßeltern in einen McDonalds zum Essen geht!) und gleich darauf hätte ich am liebsten wieder geweint. Und der Schlussatz hat mich dann endgültig aus den Socken gehauen, den verrate ich hier natürlich nicht. Allen, die einen wirklich tiefgehenden, schönen und lustigen Jugendroman suchen, sei empfohlen, "Amerika liegt im Osten" zu lesen. Fünf von fünf Sternen!

 

Gleich drei wunderbare Rezensionen hat "Amerika" bei Lovelybooks bekommen! Exemplarisch möchte ich die von "tweedledee" vorstellen:

 

Die 17jährige Marie, genannt Motte ist bis über beide Ohren verliebt. Und ausgerechnet in Lukas, den Mädchenschwarm auf den alle Mädchen der Schule abfahren. Doch Lukas bemerkt Motte gar nicht, ist immer von einer Schar Groupies umringt. Nach einem Zwischenfall in der Schule ändert sich das plötzlich, Lukas hat Interesse an Marie. Zu blöd, dass ausgerechnet Ferien anstehen, die Lukas bei seinem Vater in den USA verbringen wird. Marie beschließt spontan, ihre Großeltern in den USA zu besuchen, die ganz in der Nähe von Lukas Vater wohnen. Da gibt es nur ein Problem: ihr fehlt das Geld für die Reise. Die einzige Möglichkeit an das Geld zu kommen ist, ihre Urgroßeltern in die alte Heimat nach Tschechien zu fahren, nach Lipová

Eigene Meinung:
Die Geschichte um Motte ist einfach wundervoll geschrieben. In Teenagerspache aus der Ich-Perspektive erzählt, ist man ganz nah an Motte dran. Erlebt ihre Gefühle und vor allem ihre Achterbahnfahrt an Gefühlen hautnah mit.

Marie ist ein liebenswertes Mädchen mit einer großen Klappe, die sie schon so manchmal in Schwierigkeiten gebracht hat. Dass sich Marie ausgerechnet in Lukas verliebt, der ziemlich eingebildet rüberkommt, konnte ich nicht so nachvollziehen. Aber den Hauptteil des Buches nimmt auch gar nicht Lukas ein, sondern die Reise zusammen mit ihren Urgroßeltern, die für sie zu einem Abenteuer wird. Ihr Urgroßopa, den sie früher zynisch “Ice H. nannte, ist störrisch und borniert, ihre Uroma dement. Es kommt zu vielen Verwicklungen, sie erlebt merkwürdige Situationen und wird auch noch verhaftet. Dabei kommt sie ihren Urgroßeltern, die sie eigentlich nicht wirklich leiden kann, näher und lernt sie zu verstehen. Gleichzeitig setzt bei ihr ein Reife- und Denkprozeß ein, der ihre große Verliebtheit zu Lukas in ein anderes Licht rückt. Sie hinterfragt ihr eigenes Verhalten und weiß, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht nur wegen Lukas, sondern auch in anderer Hinsicht bald eine wichtige Entscheidung treffen muss.

“Amerika liegt im Osten” ist ein wunderbares Buch, witzig geschrieben und flüssig zu lesen. Es stimmt aber auch nachdenklich, da es sich mit den Taten der russischen Armee im 2. Weltkrieg auseinandersetzt.

Besonders schön gestaltet ist die handgezeichnete Karte auf den Innenseiten, die den Weg nach Lipová zeigt. Ein wirklich empfehlenswertes und gelungenes Buch, das mir sehr gut gefallen hat, und nicht nur für Teenager eine tolle Lektüre ist.Besonders schön gestaltet ist die handgezeichnete Karte auf den Innenseiten, die den Weg nach Lipová zeigt. Ein wirklich empfehlenswertes und gelungenes Buch, das mir sehr gut gefallen hat, und nicht nur für Teenager eine tolle Lektüre ist.

 

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